Abenteuer, Ritter und Stockbrot - unsere Klassenfahrt nach Büdingen
Am Mittwoch, den 26. August 2026 war es endlich so weit: Koffer gepackt, Rucksäcke geschnappt und
ab in den Fahrschulbus! Papa Michael holte uns ab und brachte uns sicher zur Jugendherberge nach
Büdingen.
Dort angekommen, erkundeten wir zunächst das Gelände und staunten über die vielen Tiere.
Anschließend bezogen wir unsere Zimmer. Je vier Stockbetten warteten darauf, von uns erobert zu
werden und dann begann die große Herausforderung: Wie bekommt man eigentlich eine Bettdecke in
einen Bezug? Dafür wurden die unterschiedlichsten Techniken ausprobiert: Ziehen, stopfen, drehen,
wenden, hineinkrabbeln … Hauptsache, die Bettdecke war irgendwie im Bezug. Am Ende hatten es
tatsächlich alle geschafft – mehr oder weniger elegant.
Am Nachmittag liefen wir nach Büdingen und erkundeten die schöne Altstadt. Natürlich durfte auch ein
Besuch auf dem Spielplatz nicht fehlen. Dort beschäftigten wir uns mit einer sehr wichtigen
wissenschaftlichen Frage: Wie viele Eulis hält eine Wippe eigentlich aus? Wir haben es ausprobiert. Die
Wippe hat es überlebt.
Der Rückweg zur Jugendherberge war dann schon etwas beschwerlicher. Dort wartete aber eine schöne
Überraschung auf uns: Elena und Ria kamen extra vorbei, um uns auf unserer Klassenfahrt zu besuchen.
Als es dunkel wurde, hieß es: Taschenlampen raus! Wir starteten zu einer Nachtwanderung durch den
Wald. Besonders aufregend wurde es bei unserer Mutprobe: Allein oder zu zweit liefen wir ein Stück des
Weges ohne Taschenlampe bis zum nächsten Treffpunkt. Dort warteten zum Glück schon die Betreuer
auf uns. Und tatsächlich: Alle kamen an!
Am nächsten Tag bekamen wir Besuch von Ritter Bernd. Er nahm uns mit ins Mittelalter und zeigte uns,
wie man Speckstein schnitzt. Außerdem durften wir mit einem Calamus und selbst gemachter Tinte
schreiben. Ritter Bernd hatte auch verschiedene mittelalterliche Waffen dabei. Geschichte zum
Anfassen – das fanden wir ziemlich cool!
Am Nachmittag wanderten wir zum Wildpark. Dort sahen wir viele Rehe. Einige kamen sogar ganz nah
zu uns. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir ausnahmsweise einmal richtig leise sein konnten. Wer
hätte das gedacht?
Danach ging es an den Bach. Dort wurden mit großer Begeisterung Staumauern gebaut, während andere
lieber picknickten und die wohlverdiente Pause genossen.
Der Rückweg war dann ziemlich anstrengend. Unsere Beine wurden langsam müde, aber gemeinsam
haben wir es geschafft. Unterwegs sammelten wir außerdem jede Menge Stöcke. Die konnten wir später
nämlich noch gut gebrauchen: für Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer!
Für eine weitere Nachtwanderung fehlte uns an diesem Abend schlicht die Energie. Unsere Akkus waren
leer, die Betten riefen – seltsamerweise erfreute das die Betreuer auffällig.
Am nächsten Morgen beendeten wir unser Reisetagebuch und verzierten kleine Holzwappen. Diese
bekamen wir zum Abschluss als Orden für unsere bestandene Klassenfahrt und den hatten wir uns auch
wirklich verdient!
Unser Fazit
Alle waren dabei. Niemand musste wegen Heimweh abgeholt werden.
Wir haben gemeinsam Abenteuer erlebt, sind gewandert, haben geschnitzt, gespielt, Tiere beobachtet,
Staumauern gebaut, Stockbrot gegessen und uns sogar nachts durch den Wald getraut und viele von uns
hätten gerne noch ein paar Tage drangehängt.
Kurz gesagt: Unsere Klassenfahrt war richtig schön – und eigentlich viel zu kurz!
Mit dabei waren:
Alle Eulis, Frau Lüttich, Herr Gündogdu, Frau Sahin und Maja L